Wir stellen vor

Maria Wick Wir stellen vor: Maria Wick, seit 5 Jahren ehrenamtliche Helferin der Dormagener Tafel

Bei Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand war für die Anästhesie-Krankenschwester der Düsseldorfer Uniklinik klar, dass nun nicht die Zeit gekommen war, um die Hände in den Schoß zu legen. Das Energiebündel wollte sich weiterhin in den Dienst anderer stellen, um Menschen zu helfen. Auch in der evangelischen Gemeinde Gerresheim, ihrer früheren Heimatgemeinde, leistete sie schon Jahre zuvor ehrenamtliche Arbeit. Als sie dann vor fünf Jahren im Stürzelberger Abendkreis der evangelischen Gemeinde ihre Idee äußerte, die Dormagener Tafel unterstützen zu wollen, stieß dies bei einigen Anwesenden auf ein sehr positives Echo, da sie selbst dort aktiv waren. So stand der Entschluss schnell fest, das Tafelteam zweimal pro Woche zu unterstützen. Für keine Arbeit ist sie hier sich zu schade: frühmorgens für Schulkinder Brötchen zu schmieren, geht ihr ebenso gut von der Hand wie Brot und Backwaren zu sortieren oder bei Obst- und Gemüsearbeiten auszuhelfen. Fragt man sie, ob das alles nicht manchmal sehr anstrengend sei, antwortet sie augenzwinkernd, dass sie sich doch nachmittags ein halbes Stündchen auf die Couch legen könne. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn ihr Engagement endet nicht mit Verlassen der Tafelräume. Vielmehr unterstützt sie in ihrem Wohnort den Zonser Gnadenhof für Maultiere, indem sie neben Weideland auch die Tiere mitfüttert. Das Futter wiederum besteht aus Abfällen der Dormagener Tafel, die nach Durchsicht und Aussortierung der Spenden nur noch den Weg in die Biotonne fänden. Was für eine schöne Idee, vermeintlichen Abfall noch so gut zu verwerten.

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