Wir stellen vor

Wolfgang Finkhäuser Wir stellen vor: Wolfgang Finkhäuser, seit 5 Jahren ehrenamtlicher Helfer der Dormagener Tafel

Dem gelernten Betriebsschlosser und Fachschweißer war es nach einer Beinbehinderung nicht mehr möglich, in seinem Beruf weiter zu arbeiten. Er wollte nicht komplett untätig sein und erwog, sich eine ehrenamtliche Aufgabe zu suchen. Zunächst dachte er an die Mithilfe in einem Tierheim, aber als er etwas über die Dormagener Tafel las, schien es ihm sinnvoller, andere Menschen mit seiner Arbeit zu unterstützen. So stand sein Entschluss fest, sich ins Tafelteam einzureihen. Dem handwerklich geschickten, 48-jährigen Helfer sind ehrenamtliche Tätigkeiten nicht fremd. So engagierte er sich bereits in einer katholischen Gemeinde mit Grundstücks- und Gartenarbeiten und auf politischer Ebene als Wahlhelfer. Seit fünf Jahren trifft man ihn nunmehr zweimal wöchentlich in der Tafel an. Seine Bilanz über sein Ehrenamt ist durchweg positiv, denn neben Lebensmitteln nimmt er zufriedenes Gefühl durch die Arbeit und die gute Atmosphäre, die die Dormagener Tafel prägt, mit nach Hause. Besonders stolz ist er darauf, dass er in den letzten Jahren bereits sechs Tafelhelfer vermitteln konnte. Für ihn steht fest, dass bis seine aktuelle Suche nach einem Hausmeisterjob erfolgreich ist, er dem Tafelteam treu bleibt.

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Wir stellen vor

Maria Wick Wir stellen vor: Maria Wick, seit 5 Jahren ehrenamtliche Helferin der Dormagener Tafel

Bei Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand war für die Anästhesie-Krankenschwester der Düsseldorfer Uniklinik klar, dass nun nicht die Zeit gekommen war, um die Hände in den Schoß zu legen. Das Energiebündel wollte sich weiterhin in den Dienst anderer stellen, um Menschen zu helfen. Auch in der evangelischen Gemeinde Gerresheim, ihrer früheren Heimatgemeinde, leistete sie schon Jahre zuvor ehrenamtliche Arbeit. Als sie dann vor fünf Jahren im Stürzelberger Abendkreis der evangelischen Gemeinde ihre Idee äußerte, die Dormagener Tafel unterstützen zu wollen, stieß dies bei einigen Anwesenden auf ein sehr positives Echo, da sie selbst dort aktiv waren. So stand der Entschluss schnell fest, das Tafelteam zweimal pro Woche zu unterstützen. Für keine Arbeit ist sie hier sich zu schade: frühmorgens für Schulkinder Brötchen zu schmieren, geht ihr ebenso gut von der Hand wie Brot und Backwaren zu sortieren oder bei Obst- und Gemüsearbeiten auszuhelfen. Fragt man sie, ob das alles nicht manchmal sehr anstrengend sei, antwortet sie augenzwinkernd, dass sie sich doch nachmittags ein halbes Stündchen auf die Couch legen könne. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, denn ihr Engagement endet nicht mit Verlassen der Tafelräume. Vielmehr unterstützt sie in ihrem Wohnort den Zonser Gnadenhof für Maultiere, indem sie neben Weideland auch die Tiere mitfüttert. Das Futter wiederum besteht aus Abfällen der Dormagener Tafel, die nach Durchsicht und Aussortierung der Spenden nur noch den Weg in die Biotonne fänden. Was für eine schöne Idee, vermeintlichen Abfall noch so gut zu verwerten.

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Unsere Mitarbeiter

Anne Weitz ist eine weitere freiwillige Hilfskraft in der Tafel

aw Anni Weitz,
63 Jahre,
verheiratet,
ehemalige Bankangestellter,
lebt in Rosellerheide

Die temperamentvolle, spritzige und herzliche Art von Anni Weitz lässt jeden schnell erkennen, dass Passivität nicht ihr „Ding“ ist. Die Sportlerin, die bis vor kurzem sogar noch als Marathonläuferin aktiv war, setzt ihre Kräfte bereits seit 2007 ehrenamtlich für die Tafel ein. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinz Weitz entschlossen sich beide nach Eintritt in den Vorruhestand ein Ehrenamt auszuüben und kamen während eines Gesprächs in der FreiwilligenAgentur Dormagen schnell auf die Idee, die Tafel zu unterstützen. Seitdem arbeitet Anni Weitz zweimal wöchentlich hier und sortiert verderbliche Lebensmittel bzw. gibt Lebensmittel an Bedürftige

aus. Nach wie vor bereitet ihr die Arbeit viel Freude, da sie sich nützlich machen kann und spürt, dass sie gebraucht wird. Als besonders angenehm empfindet sie das Miteinander unter den ehrenamtlichen Helfern. Hier haben sich im Laufe der Zeit wertvolle Freundschaften entwickelt, die auch außerhalb der Tafel-Arbeit Bestand haben. Angesprochen auf das enorme Wachstum der letzten Jahren verweist Anni auf die hervorragende Organisation der Dormagener Tafel, wodurch der gestiegene Bedarf gut aufgefangen werden konnte: „Man wächst mit den Aufgaben“.

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Unsere Mitarbeiter

Ein weiterer unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter:

hm Heinz Müller,
62 Jahre,
verheiratet,
ehemaliger Chemie-Facharbeiter,
lebt in Köln-Worringen

 

Seit 2007 ist Heinz Müller ehrenamtlicher Helfer der Tafel. Seine Mithilfe hat das Tafelteam ursprünglich einer mehrwöchigen Arbeitsamtsmaßnahme zu verdanken, nach der er sich entschloss, hier ehrenamtlich weiterzuarbeiten. Dreimal in der Woche unterstützt er die Tafel seitdem und ist neben seiner Fahrertätigkeit bei den Dormagener Kunden besser bekannt als der „Türsteher“. An ihm „muss“ jeder vorbei, der ins Innere des Tafelshops möchte. Aber weit gefehlt, wer denkt, dass Heinz vor der Tür in Rambo-Manier agiert. Er ist ein ruhiger und ausgeglichener Vertreter, der bei Bedarf konkret werden kann und – wenn nötig- eingreift, was auch schon mal eine zeitweise Tafelsperre mit sich bringen kann. Im Laufe der Jahre hat sich der Kundenstamm so vergrößert, dass die Einführung eines gerechten Ordnungssystems zur Regelung des Einlasses und die Beaufsichtigung der Einhaltung unverzichtbar waren und immer noch sind. Mittlerweile haben sich die meisten Kunden an das System und die Regeln gewöhnt und verstehen bzw. akzeptieren sie. Bei der Frage nach Verbesserungsvorschlägen bzw. Wünschen für die Zukunft denkt Heinz Müller sofort an das Wohlergehen der Tafelkunden und träumt von neuen Räumlichkeiten, vor denen der Wartebereich so großräumig ist, dass keine Verkehrsgefahr mehr durch eine unmittelbar angrenzende Straße vorhanden ist.

An seiner ehrenamtlichen Tätigkeit schätzt er neben dem direkten Umgang mit den Kunden auch das gute, vertrauensvolle Verhältnis im Tafelteam und schätzt es, dass es oft sehr familiär zugeht.

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Unsere Mitarbeiter

In loser Reihenfolge stellen wir unsere Mitarbeiter vor … 

rmRegina Mischnik
73 Jahre
verheiratet
lebt in Hackenbroich

Regina Mischnik gehörte bereits vor sieben Jahren zu den Gründungsmitgliedern und hob die Tafel mit aus der Taufe. Heute ist sie ist dort für die Verteilung und Sortierung von Obst und Gemüse zuständig. Wenn sie von ihrer ehrenamtlichen Arbeit erzählt, leuchten ihre Augen und man nimmt ihr sofort ab, dass sie sich über große Warenlieferungen, aufrichtig freut, auch wenn es dann mitunter anstrengender wird. Denn dann kann sie in der Ausgabe noch mehr Frischware verteilen. Seit Gründung der Tafel arbeitet sie ein- bis zweimal in der Woche hier. Aber damit nicht genug – neben dieser Tätigkeit unterstützt sie seit dreißig Jahren ehrenamtlich das Krankenhaus in Hackenbroich. Auf die Frage, wie sie das alles schafft, winkt sie bescheiden ab und hebt hervor, dass es leichter ist, für andere da zu sein, wenn es einem selbst gut geht. Sie empfindet viel Freude, wenn sie helfen kann und ist davon überzeugt, dass es sie fit hält. Sie schätzt den direkten Kontakt zu den Tafelkunden und weiß, wie wichtig es ist, auch mal während der turbulenten Ausgabezeiten ein offenes Ohr für Probleme des einen oder anderen Kunden zu haben. Bei Sonderveranstaltungen der Tafel wie Frühlingsfest oder Weihnachtsbasar ist sie sofort zur Stelle und bringt dann schon mal gerne ihren Mann zur tatkräftigen Unterstützung mit. Ihr Motto: „Freude schenken gibt viel zurück.“

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